Ist ein Arbeitnehmer aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen psychischer oder physischer Natur nicht mehr in der Lage seinen Beruf oder eine ähnliche Tätigkeit im Rahmen seiner Kenntnissen und Erfahrungen auszuüben, spricht der Gesetzgeber von Berufsunfähigkeit.

Mittlerweile lautet die erschreckende Bilanz für Deutschland: Jeder vierte Erwerbstätige ist heutzutage betroffen. Ist man in einem solchen Falle nicht ausreichend abgesichert, drohen schnell existentielle Verluste, die in den finanziellen Ruin führen können.
Eine private Zusatzversicherung schafft hier Abhilfe. Sie garantiert monatliche Zahlungen nach Verlust der Erwerbstätigkeit, so dass der gewohnte Lebensstandard weiter geführt werden kann.

Dies gilt aber nicht nur für Arbeitnehmer und Selbstständige, sondern auch für Studenten und Hausfrauen/-männer. Der Ausfall einer Arbeitskraft im Haus wird dementsprechend ebenso finanziell unterstützt, wie der nicht realisierbare Eintritt ins Berufsleben nach einem Unfall oder einer Krankheit bei Studenten. Beamte sind ebenfalls in der Regel erst nach 5 Jahren gesetzlich abgesichert und sollten daher durchaus eine Zusatzversicherung in Erwägung ziehen.

Generell gilt aber: Desto früher man eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, desto günstiger gestalten sich die Tarife, da bei ältere Arbeitnehmer ein Arbeitsausfall wahrscheinlicher ist als bei jüngeren. Informieren Sie sich also rechtzeitig und gewinnen Sie einen Überblick über die verschiedenen Angebote, denn nur sichern Sie sich gute finanzielle Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit. Wichtig, vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter mit einem Versicherungsvergleich.

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Kategorie: Versicherung & Vorsorge