Passivhäuser erfreuen sich in der heutigen Zeit großer Beliebtheit. Preiswerte Möglichkeiten, sich ein Eigenheim zu schaffen und Energieersparnis sind Argumente, die Interesse finden und bei Bauherren zu Entscheidungen zu Gunsten von einem Niedrigenergiehaus oder Passivhaus führen.
Vielfach wird gesagt, der Keller sei das teuerste Geschoss eines Hauses. Passivhäuser werden zumeist nur auf einer Bodenplatte (gedämmt) gebaut, womit der Eindruck erweckt wird, an diesem Punkt könnten sich enorme Kosten einsparen lassen. Fachleute jedoch halten dagegen, dass der Keller rein rechnerisch das günstigste Geschoss eines Hauses ist.
Wer sein Haus ohne Keller baut, braucht in jedem Fall eine frostsichere Bodenplatte. Während für einen richtigen Keller eine tiefe Baugrube benötigt wird, reicht für die Einlassung einer Bodenplatte, die Verwendung eines Streifenfundamentes oder einer Frostschürze in einem Meter Tiefe.
Wer sein Haus auf einer der handelsüblichen Bodenplatten baut oder bauen lässt, muss sich mit Fragen auseinandersetzen, welche die Zukunft in Bezug auf den Wohn- und Stauraum betreffen. Es nützt wohl kaum etwas, wenn über den Mangel an einem Keller im Laufe der Zeit Frust über zu wenig Stellraum entsteht. Immerhin wollen die Heizungsanlage, die Waschmaschine, die Gartensachen, das Werkzeug und auch das Kinderspielzeug ihren Platz finden. Dabei kann es keine Lösung darstellen, wenn nach der Errichtung des Hauses auf einer Bodenplatte als Fundament rasch ein Gartenhäuschen nach dem anderen aufgebaut werden muss.
Ein guter Kompromiss aus hochisolierender Thermobodenplatte und viel Stauraum durch einen Keller stellen die Fertigkeller da, die im Kellerbau mittlerweile angeboten werden. Diese bieten sehr gute isolierende Eigenschaften, sind erschwinglich und können auch durch ein externes Unternehmen angelegt werden, da sonst nicht am Bau beteiligt ist.
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