Das alte Dach ist kaputt, ein neues muss her: Ist das Dach tatsächlich so angegriffen, dass auch eine Dachsanierung mit Dachbeschichtung nicht mehr helfen kann, muss man in den sauren Apfel beißen und eine teure Renovierung in Angriff nehmen.
Zunächst muss eine Dachdeckerei oder Zimmerei bei einer Dachrenovierung den Dachstuhl überprüfen. Oftmals sind die Dachbalken und die Dachlatten von Holzwürmern befallen oder durch eingedrungene Feuchtigkeit zersetzt worden.
Hinzu kommt, das die Abstände der Dachlatten (auf denen später die Dachpfannen liegen) nicht den Abstand haben, der für die neuen Pfannen gebraucht wird. Verschiedene Angebote einholen, spart oftmals eine Menge Geld.
Muss das komplette Dach entkernt werden, sind große Container in denen das alte Holz und die alten Pfannen gesammelt werden, zu empfehlen. Verschiedene Containerdienste bringen und entsorgen diese Container.
Eine Zimmerei oder Dachdecker baut innerhalb kürzester Zeit einen neuen Dachstuhl. Vorher sollten bereits die neuen Dachpfannen ausgesucht sein, damit die Dachlatten den entsprechenden Abstand bekommen. Nachdem der Dachstuhl fertig gestellt ist, wird mit Glaswolle isoliert und der Dachstuhl mit einer Plane abgedeckt. Danach werden die Dachlatten angebracht.
Mit mehreren Personen werden nun die Dachpfannen provisorisch in Abständen auf das Dach gebracht. Ein Dachdecker deckt dann das Dach neu ein. Die Dachpfannen werden hin und wieder mit Sturmklammern befestigt, damit die Pfannen mehr Halt haben.
Sobald das neue Dach komplett eingedeckt ist, können die Regenrinnen und Abfallrohre an das Dach angebracht werden. Verschiedene Materialien stehen zu Verfügung. Im Allgemeinen werden Regenrinnen aus Zink genommen, denn Kupferrinnen sind um einiges teurer.
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