Bei dem Schweizer Kredit handelt es sich um eine Finanzierung bei einer Schweizer Bank bzw. einem Konsortium von freien Finanzdienstmaklern aus der Schweiz. Dieses Kreditangebot wird seit über 20 Jahren den deutschen Bundesbürgern gemacht, ohne eine Schufa-Anfrage einzuholen, die etwas über die Kreditwürdigkeit des jeweiligen Kunden aussagen könnte. Und dies ist vor allem für diejenigen interessant, die selbst einige Negativeinträge bei der Schufa haben.
Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: keinen Schweizer Kredit gibt es bei Insolvenzeinträgen oder laufenden Pfändungen. Zusätzlich müssen folgende Richtlinien beachtet werden: wer einen Schweizer Kredit möchte, der darf nicht älter als 58 Jahre sein. Ganz junge Männer müssen bei einer Kreditanfrage bescheinigen, dass sie in Zukunft keinen Wehrdienst mehr ableisten müssen. Bei einer möglichen Kreditvergabe müssen entweder der Wehrdienstausweis bzw. eine Befreiung (Kopien reichen aus) vorgelegt werden. Zu dem muss das Nettoeinkommen des Kreditnehmers höher als 1.070 Euro sein. Denn nur was diesen Betrag übersteigt, wird als mögliche Tilgungsrate berücksichtigt. Weiterhin wird ein Arbeitsvertrag benötigt, der mindestens seit einem Jahr bei demselben Arbeitgeber bestehen sollte. Wichtig: die Kreditvergabe wird nicht in der deutschen Schufa eingetragen.
Der Kreditantrag ist meist innerhalb von nur zwei Werktagen bearbeitet – bei Vorlage aller Unterlagen. Die Auszahlung erfolgt über den Postweg oder per Überweisung. Ein großer Vorteil bei dem Schweizer Kredit ist das Bankgeheimnis der Schweiz – dieses ist noch deutlich mehr wert als in vielen anderen europäischen Staaten. Übrigens: viele Internetseiten bieten zusätzlich die genauen Konditionen für den Schweizer Kredit an. Wichtig: Kredite, die ohne Auskunft der Schufa vergeben werden, sind in der Regel für den Kunden teurer, da ein höheres Risiko besteht.
Kategorie: Finanzen & Geldanlage


