Holzhäuser bieten neben einer urigen und gemütlichen Wohnatmosphäre auch zahlreiche Vorteile gegenüber unserer traditionellen Bauweise.
Der wohl überzeugendste Vorteil ist – gerade in Zeiten der Klimadebatte und horrender Energiepreise – die Energieersparnis. Holzhäuser verfügen von Natur aus über eine sehr gute Wärmedämmung, so dass man als Besitzer eines solchen Hauses ruhigen Gewissens in die Zukunft sehen kann, ohne sich Sorgen über die Bezahlbarkeit von Öl, Gas und Strom zu machen.
Ein zweiter ökologischer Vorteil betrifft das Baumaterial: Sowohl die Herstellungs- als auch die Verarbeitungsprozesse von Holz sind umweltschonend, denn Holz ist ein natürlicher Rohstoff und muss nicht unter Zuhilfenahme umweltschädlicher Prozesse und Hilfsmaterialien erstellt und verarbeitet werden. Allerdings sollte man darauf achten, Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden, also aus Wäldern, die nach dem Holzschlag wieder aufgeforstet werden (dieses Holz besitzt ein so genannte FSC-Zertifikat). Auf Tropenholz sollte man beim ökologischen Hausbau ganz verzichten, um die letzten intakten tropischen Wälder zu erhalten!
Ein Holzhaus bietet nicht zuletzt auch Allergikern Vorteile: Üblicherweise werden weniger chemische Substanzen beim Hausbau mit Holz verwendet und der Staubgehalt ist geringer als in herkömmlichen Häusern. Diese Eigenschaften von Holzhäusern wirken sich natürlich auch positiv auf die Gesundheit von Nichtallergikern aus.
Wer sich Sorgen über die Qualität eines Holzhauses macht, sei an dieser Stelle beruhigt: Untersuchungen zeigen, dass Holzhäuser über eine so lange Haltbarkeit verfügen, dass sie problemlos auch an Kinder und Enkelkinder vererbt werden können. Fachleute sprechen hier von Haltbarkeitsdauern von bis zu 100 Jahren. Wichtig dabei ist allerdings, auf Qualität hinsichtlich des Nässeschutzes zu achten!
Kategorie: Bauen & Handwerk


