Der Marktanteil der Fertighäuser legte in den letzten Jahren immer mehr zu. Dies liegt vor allem daran, dass die Technik der Bauweise immer effizienter wird und Preise sowie Qualität eine meist für den Käufer überzeugende Option darstellen. Häuser in Fertigbauweise haben allgemein einen guten Ruf und werden innerhalb kürzester Zeit aufgebaut.
Der Hauptunterschied zur herkömmlichen Bauweise ist, dass das Fertighaus nicht an seinem späteren Standort gefertigt wird, sondern meist in einer geschützten Halle. Nach sorgfältiger Planung werden hier wind- und wettergeschützt einzelne Wände hergestellt, die innerhalb kürzester Zeit (in der Regel bis max. 2 Monate) einsatzfähig sind. Bevor ein Fertighaus geplant wird, sollten Informationen über verschiedene Bausysteme sowie über Baufirmen eingeholt werden, denn wie in anderen Branchen auch gibt es hier viele Billiganbieter, denen es aber an Qualität mangelt. Beste Informationsgrundlage bietet an dieser Stelle das Internet.
Bevor das Haus selber im Fertigbau errichtet wird, muss eine der handelsüblichen Bodenplatten (evtl. mit Fußbodenheizung) geplant werden. Diese zeichnet sich vor allem durch ihre Dicke sowie die verwendeten Materialien aus. Preislich gesehen liegt sie bei einer Dicke von 20cm je nach Materialzusammensetzung im Rahmen von 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter.
Das Fertighaus gibt es in verschiedenen Varianten, wobei die einfachste dem kompletten Haus inkl. aller Wände, Fenster, Treppen, Türen etc. entspricht. Bei ausbaufähigen Fertighäusern kann der Bauherr viele Innenelemente wie Wände und Türen selber planen und später gestalten.
Kategorie: Bauen & Handwerk


