Alle Golfbälle ähneln sich zwar äußerlich sehr, weisen hinsichtlich ihrer Materialzusammensetzung und Eigenschaften oft aber erhebliche Unterschiede auf. Zahlreiche Hersteller, die sich auf Golfequipment spezialisiert haben und unter anderem auch Golfschläger anbieten, haben Golfbälle in ihrem Produktionsprogramm. Renommierte Golfballhersteller sind beispielsweise die Firmen Titleist, Bay Hill oder Callaway Golf. Es gibt Bälle für die verschiedensten Ansprüche. Golflaien sind beispielsweise mit speziellen Anfängerbällen gut bedient, die sich durch eine besondere Haltbarkeit auszeichnen. Sie gibt es auch in kostengünstigen, größeren Abpackungen oder lose zu kaufen. Auch Lakeballs, also gebrauchte Golfbälle, sind für Anfänger eine preiswerte Wahl.
Erfahrene Golfer spielen meist mit den für sie seit langem am besten geeigneten Golfbällen. Die Bälle bestehen aus einer Schale aus Kunststoff und dem Kern. Neben Hartgummi als Kernmaterial kommen immer mehr auch andere Materialien zum Einsatz. Die Golfbälle sind mit Nummern versehen, um zu gewährleisten, dass bei Verwendung von Bällen gleichen Typs die Spieler diese unterscheiden können. Traditionellerweise sind Golfbälle von weißer Farbe. Allerdings gibt es auch farbige Alternativen. Sie kommen bei bestimmten Wachstumsperioden und Jahreszeiten zum Einsatz.
Die Größe und Beschaffenheit von Golfbällen sind genau festgelegt. So darf ein Golfball beispielsweise nicht mehr als 45,93 Gramm wiegen. Auf der Oberfläche des Balles sind die so genannten Dimples deutlich zu erkennen. Bei ihnen handelt es sich um Dellen geringer Ausprägung, die für die optimale Flugbahn des Golfballs verantwortlich sind. Bälle mit Dimples fliegen bis zu viermal weiter als glatte Bälle. Die Anordnung der Dimples kann je nach Golfball-Hersteller variieren. Es werden ständig neue Techniken und Verfahren erprobt, um die Balleigenschaften zu optimieren und das Spiel der Golfer noch effizienter und erfolgreicher zu machen.
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