Ein großer Traum vieler Menschen ist der des eigenen Hauses, und der Trend geht eindeutig in die Richtung von Blockhäusern. Dies liegt wahrscheinlich an der außerordentlichen Stabilität und Robustheit der Blockhäuser. Um dies zu gewährleisten braucht man vor allem gute Rohstoffe als Baumaterialien. Bei Blockhäusern setzt man meist auf gut angepasste und profilgefertigte Baumstämme. Diese liefern zu einem, wie schon angesprochen, hohe Stabilität und Robustheit, und auch noch eine sehr gute Wärmedämmung. Andernfalls kann man auch einfache Balken nehmen, welche sich aber zumeist nachteilig auf das spätere fertige Haus auswirken.
Die Baumstämme (Balken) werden übereinander gestapelt, und heutzutage mit großen hölzernen Dübeln gesichert. Früher wurde mit Moos, Schafwolle oder Leinen abgedichtet. Für die notwendigen Eckverbindungen existieren mehrere Techniken, unter anderem:
1. Sattelkerbenbauart (Verkämmung)
Es wird mit sog. Rundkerben gearbeitet, welche passend an den beiden Enden der Holzstücke “eingefräst” werden. Dadurch bekommt das fertige Haus einen sehr sicheren Halt, es kann ebenfalls mit Keilen gearbeitet werden. Hierbei bekommt eine Stammoberseite einen Keil mit Sattel anstatt Spitze gefräst. Die Rundkerbe kann sich anpassen und es wird mehr Stabilität gewährleistet.
2. Überblattung
Eine seitliche Verjüngung des Stammes ist notwendig, ebenso Aussparungen oben und unten an den Stammkämmen. Diese Lagern sich ineinander ein und erzeugen so den gegenseitigen Halt.
3. Verzinkung als Schwalbenschwanzverbindungen
Industriell bearbeitete Stämme bilden einen Schwalbenschwanz, welcher in beide Richtungen geneigt ist. Somit werden die Stämme in beide Richtungen arretiert. Es können mehrere Fugen zugunsten einer höheren Dichtigkeit eingebaut werden.
Kategorie: Haus & Garten


