Auch wenn Deutschland über einen hoch entwickelten Sozialstaat verfügt und damit die betriebliche Rente auch vorerst weiterhin garantiert bleibt, ist eine Minimierung der Rentenzahlung unumgänglich. Zu wenig Beitragszahler müssen zu viele Rentenempfänger finanzieren – diese Tatsache fordert neue Lösungen, aber auch ein zunehmendes Maß an Eigeninitiative der Arbeitnehmer.
Eine private Altersvorsorge ist daher heutzutage ebenso wichtig wie die gesetzliche. Ob staatlich geförderte Renten wie die Riester- oder Rürup-Rente oder private Zusatzversicherungen durch Rentenversicherungen, Kapitallebensversicherungen, Banksparpläne oder Rentenpapiere – generell gilt: Wer frühzeitig anfängt zu sparen, kann sich umso mehr über eine höhere Rendite und vorteilhafte Verzinsung freuen.
Die staatlich geförderte Altersvorsorge richtet sich nach der Höhe der Eigenbeiträge. Wer seinen Mindesteigenbeitrag einbringt, erhält die volle Zulage, wer einen Teilbetrag zahlt, erhält eine Teilzulage. Da der Staat aber mit den bis 2008 ebenfalls schrittweise steigenden Zulagen schon einen Teil der Gesamtsparleistung übernimmt, muss kein Sparer diese Leistung allein aufbringen.
Die nicht geförderte Altersvorsorge in Form der oben beschriebenen Versicherungsarten wird zwar nicht bezuschusst, muss aber andererseits auch bei der Auszahlung auch nicht besteuert werden. Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass eine sinnvolle Altersvorsorge aus allen drei Säulen bestehen sollte. Denn nur so haben Sie im Rentenalter die Sicherheit den gewohnten Lebensstandart auch weiterhin bei zu behalten. Informieren Sie sich daher schon frühzeitig über die vielfältigen Möglichkeiten.
Kategorie: Versicherung & Vorsorge


