Der deutsche Markt für Schiffsbeteiligungen boomt. War diese Form der Geldanlage vor einigen Jahren noch ausschließlich vermögenden Anlegern als Steuersparmodell vorbehalten, so hat sich dies grundlegend gewandelt. Seitdem die Möglichkeit der steuerlichen Verlustzuweisung für diese Art von Geldanlage abgeschafft wurde, hat ein Umdenken stattgefunden, in dessen Konsequenz Schiffsbeteiligungen jetzt auf Rendite anstatt auf Steuerersparnisse optimiert werden.

Aber auch der Einstieg in eine solche Schiffsbeteiligung wurde enorm erleichtert. Da es sich bei allen Schiffsfonds um geschlossene Fonds handelt, sind die Mindestanlagebeträge zwar etwas höher aber bereits ab 10.000 Euro zuzüglich des obligatorischen Ausgabeaufschlags kann man Anteile an einem solchen Fonds erwerben.

Die dank der hervorragenden Aussichten immer weiter steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass alleine in Deutschland derzeit über 30 Schiffsbeteiligungen angeboten werden. Eine immer weiter zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen, die in ausreichenden Mengen nur über den Seeweg transportiert werden können, sorgt für anhaltende Nachfrage nach entsprechenden Beteiligungen.

Bei einer solchen Schiffsbeteiligung handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung in der Form, dass die Anleger als Kommanditisten Anteilseigner einer Kommanditgesellschaft werden, welche die Schiffsbeteiligung verwaltet. Neben den Renditen, die im Allgemeinen bei etwa 7% pro Jahr anfangen und sich zum Ende der in aller Regel 16-jährigen Laufzeit auf bis zu 25% steigern können, sind die Anleger natürlich nicht nur an den Gewinnen, sondern auch an eventuell auftretenden Verlusten beteiligt. Aus diesem Grund sind Schiffsbeteiligungen als gute Beimischung eines Portfolios anzusehen, sollten aber auf keinen Fall dessen Hauptanteil darstellen.

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Kategorie: Finanzen & Geldanlage