Sichtschutzzäune sind in fast jedem Garten zu finden. Sie verhindern unerwünschte Einblicke und können zugleich als dekoratives Gestaltungselement dienen. Als Material für die Sichtschutzelemente wird meistens Holz eingesetzt. Dabei kann es sich sowohl um Harthölzer wie Bangkirai als auch um Nadelhölzer wie Lärche oder Kiefer handeln.
Der druckimprägnierte Lamellenzaun, der vor 20 Jahren eingesetzt wurde, hat heute in der Regel ausgedient. Farbbehandelte Sichtschutz-Elemente mit Edelstahl-Applikationen und massive Sichtschutzelemente mit Füllungen aus Bangkirai oder Lärche sind der aktuelle Trend. Viele farbbehandelte Sichtschutzelemente bieten hochwertige Oberflächen, deren Güte sich im kundenseitigen Anstrich in der Regel nicht erreichen lässt. Grundlage für diese Farbbehandlung ist oft eine Ölimprägnierung, die zweifach mit den gewünschten Deckfarben oder Lasuren nachbehandelt wird. Die Ölimprägnierung vermindert die Rissbildung der Holzfüllungen und Rahmen und sorgt damit langfristig für eine gute Optik.
Sichtschutzelemente aus Harthölzern wie Itauba oder Bangkirai werden in der Regel unbehandelt verbaut. Die Harthölzer erhalten ähnlich wie Teak durch die Sonneneinstrahlung eine silbergraue Patina. Sofern der Sichtschutz nicht vergrauen soll, bietet sich eine Behandlung mit geeigneten, pigmentierten Hartholzölen an. Diese Hartholzöle sind in der Anwendung unproblematisch und können einfach mit dem Pinsel oder der Rolle aufgetragen werden.
Die Pfosten, an die Sichtschutzelemente geschraubt werden, haben einen Querschnitt von mindestens 9×9 cm. Die Gründung der Pfosten erfolgt mittels Metallankern und Punktfundamenten. Dass Eingraben der Zaunpfosten führt in der Regel schon mittelfristig zu einer Schädigung des Holzpfostens durch holzzerstörende Pilze. Eine Ausnahme bilden hier oft Zaunpfosten aus Harthölzern wie Bangkirai oder Itauba, die auch im eingegraben Zustand eine recht gute Haltbarkeit aufweisen.
Kategorie: Haus & Garten


