Die solare Energiegewinnung hat in den letzten Jahren in Deutschland an Beachtung gewonnen wie sonst keine der Alternativen, zu den klassischen Kohle, Heizöl oder gar atomaren Varianten.

Das liegt sicher darin begründet, das die staatliche Förderung zum einen und der Preisverfall auf dem Anbietermarkt, zum anderen, die Anschaffung einer privaten Photovoltaik Installation äußerst attraktiv gemacht haben. Stellt sich dem Energiebewussten, der schon beim Hausbau auf die ökologischen Aspekte geachtet hat und ein Passivhaus sein eigen nennt, die Frage ob sich die Investition in die solare Energieerzeugung lohnt kann diese recht schnell positiv beantwortet werden.

Zuerst bleibt zu sagen das jede Photovoltaik-Anlage bei optimaler Südausrichtung und 2009 gebaut in 20 Jahren gut das doppelte der Anschaffungs-, Betriebs- und sogar der Finanzierungskosten erwirtschaften kann. Ermöglicht wird dies durch die garantierte Abnahme beim Stromerzeuger zu einem Fixbetrag von 41 cent/kWh.

Dieser staatlich subventionierte Betrag wird über die Laufzeit von 20 Jahren garantiert und sorgt sogar im ungünstigsten Falle dafür das man am Ende mit einer kostenlosen Photovoltaik Anlage dasteht. Da diese weiterhin genug Strom erzeugt um den Eigenbedarf, der ja schließlich auch beim Passivhaus nicht gleich Null ist, oder mehr zu decken findet hier auf alle Fälle eine Reduktion der Betriebskosten auf Dauer statt.

Auch kann man davon ausgehen das das Rückspeisen der überschüssigen Energie in 20 Jahren zwar nicht mehr subventioniert erfolgt aber es doch sicherlich noch den ein oder anderen Euro dafür gibt ganz zu schweigen von dem ökologischen Aspekt enorme Mengen an CO² Ausstoß zu vermeiden.

Der Artikel besitzt Themenrelevanz zu Energie, Energieerzeugung, Energiegewinnung, Hausbau, Passivhaus, Photovoltaik.

Kategorie: Umwelt & Natur