Solarenergie zu nutzen ist heute keine Neuheit mehr. Schon seit ein paar Jahren sorgen Solarmodule auf Dächern von Wohnhäusern oder in Solarkraftwerken für saubere Energie und warmes Wasser in den Haushalten. Wer die Anschaffung einer Solaranlage in Betracht zieht, sollte sich zuvor vom Fachmann über die unterschiedlichen Solarmodule, die auf dem Markt angeboten werden, ausführlich beraten lassen.
Es gibt laminierte Glas-Glas-Module, Dünnschicht-Module und Konzentrator-Module, um nur einige zu nennen. Nicht jedes Solarmodul ist für jeden Zweck geeignet. Soll die geplante Solaranlage "nur" zur Erwärmung des häuslichen Wassers, also zur Solarthermie, gebaut werden? Oder soll Strom erzeugt werden (Photovoltaik), um ihn der anschließend ins örtliche Stromnetz einzuspeisen und Geld damit zu verdienen? Es ist wichtig, sich bei der Planung einer Solaranlage das spätere Ziel vor Augen zu halten, denn die Leistung der Solarmodule ist sehr unterschiedlich. Interessenten sollten sich unbedingt Beispielrechnungen zum Solarmodul ihrer Wahl geben lassen.
Wichtige Fragen vor der Planung und Installation einer Solaranlage sind zum Beispiel: Wieviel Kilowatt Strom erzeugt die geplante Solartechnik in einem sonnenreichen Jahr, wieviel in einem Jahr mit vielen sonnenarmen Tagen? Erbringt das Modul einen geringere Leistung bei direkter Sonneneinstrahlung, weil es zu warm wird und nicht optimal arbeiten kann? Wurde das Solarmodul gut abgedichtet? Wie lange ist die voraussichtliche Haltbarkeit – und wie lange wird Garantie gewährt? Wichtige Fragen, die mitunter den Preis des einzelnen Solarmoduls und somit der gesamten Anlage bestimmen.
Kategorie: Bauen & Handwerk


