Die Generatoren werden in zwei Gruppen eingeteilt:
- Synchrongeneratoren und
- Asynchrongeneratoren.
Die Synchrongeneratoren sind in ihrer Bauweise aufwändiger, der größte Vorteil besteht jedoch darin, dass der Synchrongenerator eine konstantere Frequenz und Spannung liefert. Der Synchrongenerator wird von zwei Regelstufen beeinflusst. Bei der ersten Regelung handelt es sich um die Drehzahl, die entweder elektronisch mit einem Stellmotor oder einem mechanischen Fliehkraftregler auf der gleichen Geschwindigkeit gehalten wird.
Die zweite Regelstufe ist für die Ausgangsspannung zuständig. Diese wird durch den Anker erzeugt, der das bewegliche Teil im Generator darstellt. Die Höhe der Ausgangsspannung ist abhängig vom Magnetfeld, welches dadurch erzeugt wird, dass der Strom durch die Leitungen des Ankers fließt, der wiederum per Schleifringe den Strom weiterleitet. Die Ausgangsspannung wird von der zweiten Regelstufe laufend gemessen und reguliert den Strom, der durch den Anker fließt. Eine hundertprozentig gleichmäßige Spannung kann hier leider auch nicht garantiert werden, was sich dadurch ergibt, dass der eingehende Strom von der Ausgangsspannung abhängt und laufend reguliert wird.
Ihren Platz fanden die Synchrongeneratoren hauptsächlich in den Kraftwerken. Die konventionelle Energiegewinnung geschieht meist über diese Synchrongeneratoren. Aber auch als Lichtmaschine werden diese Generatoren verwendet und besitzen dann einen nachgeschalteten Gleichrichter.
In den Wasserkraftwerken werden Synchrongeneratoren verwendet, die mit einer geringen Drehzahl funktionieren, die sogenannten Schenkelpolmaschinen. Die Drehzahl liegt hier meist zwischen 60 und 750 Umdrehungen die Minute.
Die als Turbogeneratoren bezeichneten Synchrongeneratoren sind meist mit Dampfturbinen in Wärmekraftwerken gekoppelt und laufen mit einer wesentlich höheren Drehzahl. Je nachdem ob es sich um zweipolige oder vierpolige Turbogeneratoren handelt, wird eine Drehzahl zwischen 1500-3600 Umdrehungen pro Minute erreicht.
Kategorie: Elektronik & Technik


