Wer mit dem Gedanken spielt etwas Kapital an der Börse zu investieren, sollte sich zuerst mit den Grundlagen des Aktienhandels vertraut machen. Großunternehmen nutzen die Börse um sich frisches Kapital für Investitionen zu verschaffen und geben zu diesem Zweck Aktien aus, deren Wert nur bei der Erstausgabe festgeschrieben ist. Bereits wenige Sekunden nach dem Börsengang unterliegt das neue Wertpapier dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, welches ab diesem Zeitpunkt permanent den aktuellen Kurs neu bestimmt. Der Anleger erwirbt mit dem Kauf einer Aktie einen kleinen prozentualen Anteil am herausgebenden Unternehmen und kann von dessen wirtschaftlicher Entwicklung in Form von Dividendenzahlungen profitieren. Die weitaus größere Renditechance bietet jedoch das Spekulieren auf steigende Börsenkurse, ein riskantes Spiel, welches stets das Risiko des totalen Kapitalverlusts birgt.
Das Wertpapierdepot
Jeder Aktionär benötigt ein Wertpapierdepot in dem die Aktien aufbewahrt und verwaltet werden. Für die Führung des Depots und jeden An- oder Verkauf von Aktien werden Gebühren fällig, deren Höhe sich von Bank zu Bank unterscheidet. Wer auf einen persönlichen Ansprechpartner verzichten kann, sollte die Dienste eines Online-Brokers in Anspruch nehmen, der erfahrungsgemäß eine kostenlose Depotführung erlaubt und deutlich günstigere Transaktionskosten berechnet als örtliche Filialbanken.
Wichtige Orderzusätze
Der Aktienhandel ist ein schnelllebiges Geschäft in dem sich binnen Minuten die Kurse dramatisch verändern können. Wer sein Aktieninvestment gehen rapide Kursverluste absichern möchte, kann eine Stop-Loss-Order abgeben, die einen Wert bestimmt, ab dem die Aktie sofort automatisch verkauft wird um weitere Verluste zu verhindern. Im Gegenzug kann mit der limitierten Kauforder ein automatischer Ankauf erfolgen, wenn eine bestimmte Kursmarke unterschritten wird.
Kategorie: Kredite & Finanzierung


